Langenberger Rundweg

(Winter 2014/2015)

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Hoch hinaus ging es für uns heute im Sauerland. Der etwa 16 Kilometer lange Langenberger Rundweg führte uns auf den 843 Meter hohen und damit höchsten Berg in NRW. Besonders anstrengend war die Tour zudem, da ich immer wieder tief im Schnee eingesunken bin – zum genießen kommen wir bestimmt im Sommer wieder 😉 Der Rundweg, der durchgehend mit der Markierung B3 beschildert ist, wird auf dem ersten Stück vom Rothaarsteig und vom Briloner Kammweg begleitet.

Die Runde beginnt in Olsberg Bruchhausen. Start ist am Schilderbaum in der Ortsmitte, direkt bei der Pfarrkirche. Von hier führt uns der Weg zum Wasserschloss Bruchhausen mit seinem schönem Fachwerkhof.

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Vom Wasserschloss geht es am Rande von Bruchhausen hinauf zu den Feldern. Oben angekommen halten wir uns rechts und haben schon einen schönen Blick auf Bruchhausen. Hier treffen wir auch direkt auf den Rothaarsteig und den Briloner Kammweg – beides Mehrtagestouren, die ich gerne noch gehen würde 🙂 Am Ortsrand wandern wir weiter, bis wir Bruchhausen schließlich hinter uns lassen.

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Auf einem breiten, aussichtsreichen Weg wandern wir weiter. Die Sonne wärmt uns mittlerweile, so dass ich Amy und Pluto von ihren Mänteln befreien kann.

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In einer Kehre stoßen wir auf eine schöne Rasthütte, die mit toller Aussicht zum Erholen einlädt. Wir wandern weiter – noch sind unsere Beine nicht müde 😉

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Im Wald halten wir uns bei erster Gelegenheit links, ein schmaler, steil ansteigender Pfad führt uns den Berg hinauf. Alle paar Meter muss ich durchschnaufen, da ich immer wieder bis über die Knöchel im Schnee versinke. Pluto und Amy laufen über die Schneedecke als seien sie Fliegengewichte 😉

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Endlich oben angekommen biegen wir rechts ab und wandern weiter in Richtung Richtplatz. Im Wald halten wir uns erneut rechts und gelangen so auf eine große Sturmfläche. Der Schnee glitzert in der Sonne und die Fernsicht ist heute wirklich atemberaubend schön.

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Nach einiger Zeit erreichen wir die mittelalterliche Gerichtsstätte, den Richtplatz, der mit zwei Sitzgruppen zu einer Rast einlädt. Gemütlich essen und Trinken, wo früher über Leben und Tod entschieden wurde hat schon was 😛

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Am Richtplatz verlassen wir den Rothaarsteig und den Briloner Kammweg und wenden uns nach rechts. Schon bald gelangen wir auf einen schönen Pfad, der uns durch den Wald weiter in Richtung des Gipfels des Langenberges führt.

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Wir folgen einem Hinweisschild zu einem Aussichtspunkt. Auf einer Sinnesliege kann man hier die Fernsicht abseits des Hauptweges genießen.

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Wieder auf dem Pfad zurück geht es durch dicht bewaldetes Gelände weiter bis zum Gipfel. Der Schnee liegt hier zum Teil noch gut einen halben Meter hoch – auf dem Weg zum Glück nicht ganz. Bis zu den Knien war ich aber schon ein paar Mal weg 🙂

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Schließlich erreichen wir den Gipfel des Langenberges, der recht unspektakulär aber dennoch schön ist. Es gibt ein Gipfelkreuz und eine hölzerne Hängematte und eine Sitzgruppe laden zum Rasten am höchsten Punkt NRW’s ein.

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Durch den Wald geht es hinab zu einer Wegspinne, dem Oberen Burbecker Platz. Von hier haben wir wieder eine tolle Sicht über die umliegenden Berge. Über schmale Waldwege gelangen wir zur Bergstation des Sternrodt-Skiliftes.

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Der Weg ist hier äußerst schlecht ausgeschildert, so dass wir zuerst natürlich falsch laufen und dass, wie kann es anders sein, natürlich die Piste bergab 😛 Am besten haltet ihr euch am linken Rand der Piste. So kommt ihr automatisch auf eine schmalere Piste. Dieser folgt ihr und biegt am zweiten Abzweig links ab.

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Durch den Wald gelangen wir zum Ochsenkreuz. Eine Schutzhütte und Bänke laden zum Pausieren ein.

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Noch ein kurzes Stück geht es durch den Wald. Dann kommt Bruchhausen wieder in Sicht. Wir können sogar die Bruchhauser Steine sehen. Auf Asphalt geht es durch die Felder und schließlich wieder hinein in den Ort.

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Alle Bilder der Wanderung findet ihr hier:

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Fazit:

Der Langenberger Rundweg ist ein äußerst lohnenswerter Rundwanderweg im Sauerland, der aufgrund der vielen Höhenmeter jedoch nicht ganz anspruchslos ist Mir haben insbesondere die aussichtsreichen Wege und die Pfade am Langenberg sehr gut gefallen. Bis auf die erwähnten Ausnahmen war der weg prima ausgezeichnet. Amy konnte fast den kompletten Weg ohne Leine laufen und auch für Pluto gab es ein paar Stellen zum Toben. Nicht empfehlen kann ich euch allerdings den Weg bei viel Schnee zu wandern. Das Laufen war schon extrem mühsam und bei dem ersten steilen Anstieg sind ein paar Verzweiflungstränchen geflossen 😉 Insgesamt aber wirklich ein toller Weg, den wir bestimmt nochmal laufen werden.

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