Hohenstein

Frühling 2015

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Da für heute ja Regen angesagt war, haben wir uns zum Laufen mal wieder ins Naherholungsgebiet Hohenstein in Witten getraut. Unmittelbar am Hohenstein und auch am Hammerteich herrscht eigentlich Leinenpflicht. Der frühe Start und das mittelmäßige Wetter haben dafür gesorgt, dass wir zunächst völlig ungestört unterwegs waren 😉 Ohne Leine 😉 Gegen Mittag wurde es dann voller, aber da waren wir ja schon fertig mit unserer Mini-Wanderung. Die 6 Kilometer sind äußerst abwechslungsreich und vor allem mit Kind und Hund eine Tour wert 😉 Ohne Kinder hat’s aber auch Spaß gemacht 😉

Der Weg ist nicht markiert! Die Route könnt ihr bei gpsies downloaden!

Wir starten unserer heutige Runde auf dem Wanderparkplatz am Hohenstein. Von hier geht es zunächst in Richtung Republikaner-Denkmal, das den in der Weimarer Republik bedeutenden Politikern Mathias Erzberger, Friedrich Ebert und Walter Rathenau gewidmet ist.

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Von hier schlendern wir direkt zum Haarmannstempel, der etwa um das Jahr 1915 herum gebaut wurde. Mitten hindurch laufen wir weiter zu den Wildtiergehegen.

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An den Gehegen werden wir auf eine Kuriosität aufmerksam – den Schnuller Baum. Bei dem von der Stadt Witten betreuten Projekt dürfen Kinder, die ihnen Schnuller nicht mehr brauchen diesen in den Baum hängen. Eine witzige Idee, die wohl aus Dänemark nach Deutschland geschwappt ist 😛

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Dann endlich bekommen aber die Tiere unsere Aufmerksamkeit. Futter ziehen wir nicht. Bei den ganzen fütternden Kindern will ich schließlich nicht für ein etwaiges Übergewicht der Tiere verantwortlich sein. Fotografieren lassen sich die Lieben allerdings auch ohne Gage 😉

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In einem Bogen wandern wir weiter. Auf zahlreichen Tafeln werden wir über verschiedene Baumarten informiert. Dann kommen wir oberhalb des Steichelzoos vorbei.

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Für uns geht’s jetzt weiter in Richtung Hammerteich und Borbachtal. Den Teich umrunden wir und werden dabei von einigen Joggern überholt. Im Teich selbst schwimmen riesige Goldfische dicht unter der Oberfläche. Ich warte schon immer darauf, dass so einer mal eine ganze Ente verschlingt 😉

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Dann treffen wir schließlich auf den Borbach. Da wo der Bach fast unmittelbar am Weg verläuft lohnt sich die Alternative über den Trampelpfad am Ufer. Das Stück ist zwar relativ kurz, jedoch trotzdem idyllisch.

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Kurz vor der blauen Brücke trifft der Pfad wieder auf den Weg. Wir überqueren die Brücke.

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Auf der anderen Seite des Borbachs spazieren wir dann erneut ein Stück am Ufer des Bachs.

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Links über eine Brücke geht es rechts hinter dem Wasserspeicherbecken in die Krumme Dreh. Der weg ist hier zwar asphaltiert, verläuft aber wirklich schön durch das Borbachtal, so dass uns dies hier nicht weiter stört.

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Schließlich kommen wir an eine schöne Holzbrücke. Hier treffen wir auf einen jungen Familienvater, der mit seinen drei kleinen Kiddies in voller Montour durch den Bach watet. Klasse so was 🙂

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Auch wir müssen an dieser traumhaften Stelle kurz eine Fotopause einlegen. Toll!

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Über einen Pfad, der durch sattes Grün verläuft bummeln wir weiter.

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Auf der rechten Seite gibt’s nochmals die Gelegenheit am Bach zu spielen.

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An der nächsten Kreuzung halten wir uns links und kommen so an zwei traumhaft schön liegenden Häusern vorbei.

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Querfeldein-Abstecher

Wer mag kann hinter der großen Wiese links auf den Pfad abbiegen. Über eine Brücke gelangt man so auf einen schmalen Weg, der in Richtung einer tollen Wildwiese führt. Der Bach hat sich hier etwas in die Erde gegraben, kann aber an einigen Stellen übersprungen werden. Durch den Wald auf der anderen Seite gelangt man wieder auf den Weg. Wenn man sich dann rechts hält ist man bald wieder auf unserer heutigen Strecke.

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Ohne Abstecher halten wir uns hinter der Wiese rechts und gelangen über einen Hohlweg zu einem Wanderparkplatz. Da dieser ziemlich nah an der Straße liegt behalte ich Amy im Auge.

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Hinter dem Parkplatz rechts, müssen wir erneut ein Stück über Asphalt. Auch hier, so finde ich, ist dies nicht weiter tragisch.

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Dann geht’s ein kurzes Stück steil berghoch. Auf der Kuppe angelangt biegen wir nach links auf einen schmalen Kammweg.

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Über den Kamm gelangen wir schließlich an ein schönes felsige Plätzchen, dass sich super gut zum Picknicken eignet.

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Ein schmaler Weg führt uns weiter in Richtung Berger Denkmal. Auf der rechten Seite erspähen wir alte Mauerreste.

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Der Blick vom Berger Denkmal auf das Ruhrtal ist immer wieder schön. Auch wenn’s heute ein wenig diesig ist.

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Wenn die Tür offen steht kann der 20 Meter hohe Turm, der 1902 zu Ehren des Industriellen Louis Berger errichtet wurde, bestiegen werden.

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Hinter dem Denkmal machen wir, bevor es zurück zum Wanderparkplatz geht, einen letzten Schlenker und kommen so noch an der Sinnesliege vorbei, von der man nochmals den schönen Blick auf die Ruhr genießen kann.

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Alle Bilder der Wanderung findet ihr hier:

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Fazit:

Die kurze Runde am Hohenstein ist, so finde ich, allemal empfehlenswert. Bei strahlendem Sonnenschein wird es jedoch sehr voll, so dass wir hier meist bei Nieselregen unterwegs sind. Dann trauen sich viele ja schon nicht mehr vor die Tür 😛 Direkt am Hohenstein und auch am Hammerteich herrscht Leinenzwang. Gerade wenn’s so voll ist und hunderte Kinder unterwegs sind ist das auch sehr verständlich. Wir lieben einige Plätzchen am Borbach. An ein paar Stellen lohnt sich auch wirklich ein kurzer Weg querfeldein. Witten Hohenstein ist auf jeden Fall ein Ziel, das man super gut mit Hund und Kind vereinbaren kann. Neben den Gehegen und dem Streichelzoo gibt es einen Spielplatz mit Wippe, Klettergerüst, Drehkreisel und Wasserspiel. In der Nähe des Hammerteichs gibt es außerdem einen Minigolfplatz.

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