Monthly Archives: Februar 2014

Bergbauwanderweg Muttental

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Heute haben wir uns bei schönstem Herbstwetter aufgemacht und sind durch das vom Bergbau geprägte Muttental bei Witten gewandert. Der Großteil unserer heutigen Strecke verläuft entlang des Bergbauwanderweges beziehungsweise entlang des regionalen Wanderweges A3. Zahlreiche, restaurierte oder nachgebildete, geschichtsträchtige Relikte des Steinkohlebergbaus liegen auf der insgesamt etwa 10 Kilometer langen Strecke. Unser Weg führt uns auch am LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall und am Gruben- und Feldbahnmuseum der Zeche Theresia vorbei. Schloss Steinhausen, die Ruine der Burg Hardenstein und die Möglichkeit mit der Ruhrtalfähre auf die andere Seite der Ruhr über zu setzten, sind weite Highlights, mit denen der Bergbauwanderweg auftrumpft. Aber nicht nur geschichtlich interessierte Wanderfreunde kommen im Muttental auf ihre Kosten; der Weg verläuft große Strecken durch Landschafts- und Naturschutzgebiete, dessen Idylle den Ruhrgebietsneuling wahrlich überraschen kann.

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Gelpe- und Saalbachtal

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Schon im Halbdunkel ging es heute in Richtung Wuppertal. Ab 14 Uhr war Regen angesagt und dem wollte ich gerne entgehen. Das frühe Aufstehen hat sich heute in zweierlei Hinsicht gelohnt; der Regen kam erst als ich schon wieder mit einem Tee auf der Couch saß und im Gelpe- und Saalbachtal war so gut wie nichts los.

Unsere gemütliche Runde heute ist nur etwas über 8 Kilometer lang und überwiegend leicht zu laufen. Einige morastige Trampelpfade liegen aber schon auf unserem Weg. Dafür begleiten wir aber auch über lange Zeit Gelpe- und Saalbach. In der Vergangenheit waren Gelpe- und Saalbachtal stark geprägt durch Schleifkotten und Hämmer, in denen das Wasser der Bäche als Antrieb für die Herstellung von Werkzeugen genutzt wurde. Heute existieren nur noch einige dieser Gebäude. Geschichtlich Interessierte werden allerdings hervorragend über zahlreiche Tafeln informiert. Wir starten am Wanderparkplatz Bergisch Nizza und wandern von dort zunächst entlang der Gelpe. Bereits nach kurzer Zeit überqueren wir ein kleines Bächlein über eine schöne Holzbrücke.

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Vogesen

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Unseren diesjährigen Sommerurlaub haben wir in den Vogesen in Frankreich verbracht. Neben ausreichend Entspannung und Sightseeing standen natürlich auch einige Wandertouren an. Im Vorfeld hatte ich mir aufgrund der Beschaffenheit der Region – es ist schon ziemlich bergig – bereits überlegt, dass die Touren nicht länger als 12 -15 Kilometer sein sollten. Außerdem verliefen die von mir gewählten Strecken zum großen Teil auf naturbelassenen, dadurch aber steinigen, schmalen und anstrengend zu laufenden Pfaden, so dass sich diese Entscheidung kurze Strecken zu laufen während des Urlaubes als goldrichtig erwies. Da uns Petrus zudem auch noch hold war und wir meist bei schönstem Sonnenschein und dementsprechend hohen Temperaturen wandern durften, wären längere Strecken ohne Qual auch fast nicht möglich gewesen.

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